Fotoshooting
November '06
Wie so oft schlendere ich mit meiner Kamera so über den Hof und überlege ob ich noch zur hinteren Wiese gehen soll um weitere Fotos zu machen, da kommt mir die Besitzerin meines Pferdes entgegen und fragt ob ich auch Fotos von anderen Tieren machen könnte. Und ob ich auch Menschen oder bewegte Menschen ablichten würde... Ich musste kurz überlegen wieso sie mich sowas fragt, aber versuchen kann man das ja mal. Also sagte ich zu und somit entstand dann ein "Dauerauftrag". Wir trafen uns am Stall um an zwei Tagen ihren Hund und den Pflegehund zu fotografieren, dann gings weiter ins Amphitheater an meiner Straße um ihre Freundin beim Kickboxen, Taekwondo und Mui Tai zu fotografieren. Die steineren Kullisse und das antike Ambiente trug zu der richtigen Atmosphäre bei und ließen die Inspirationen fließen. *smile* Sie zeigte mir Abläufe von Sprüngen, Techniken mit dem Knie und Ellenbogen, die Schlagfertig keit mit den Armen und eine Art Choreografie
Als die Bilder alle ihren Vorstellungen entsprachen gings weiter auf einen Lehrgang nach Oberhausen. Dort kam extra ein Lehrer direkt aus Thailand der natürlich die Kampfkunst vom Kindesalter an gelernt hatte. So gab es für drei der Taekwondo-Leute einen Lehrgang über 2,5Std. unter Beaufsichtigung von dem Tai und seinen zwei Helfern.

Und nun sind wir dabei im Trainingsraum in Datteln das Training vom Kickboxen und Taekwondo richtig in Szene zu setzen. Ich bin keine ausgebildete Fotografin und die Kamera ist nur von meinem Freund ausgeliehen doch für meinen Teil bin ich von ein paar Bildern sehr begeistert. Stichproben bekommt ihr natürlich auch hier wieder von mir. Besonders begeistert hat mich die Sprungkraft von einem Schüler des Taekwondos. Ich weiß nicht wie hoch die Decke ist, aber über 2m sollten das sein und dieser junge Mann schafft es tatsächlich bis unter die Decke zu springen. Natürlich nicht in dem er einfach gestreckt nach oben springt, sondern mit Techniken die normalerweise in die Weite gehen. Und das soll was heißen.
Nach den anfänglichen Verwirrungen arbeiten jetzt alle ganz toll mit und selbst die Schüler bringen neue Ideen mit rein.

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