17 April 2007

Vielseitigkeitsturnier in Werne

13.-14.April.07

6h morgens, der Wecker klingelt. Ab aus dem Bett, unter die Dusche, rein in die Klamotten und los gehts zur Uni. Wie es nun auch immer in der Hektik ist, schaut man nicht auf den Stundenplan, so dass ich direkt mal 2 Std. zu früh an der Uni ankam. Also ab ins Cafe frühstücken und dann noch 2 Std. Vorlesung überstehen. Dann ging es auch schon mit Steffi Richtung Kamen. Mit tatkräfitiger Unterstützung von Kathi haben wir erstmal die Boxen gemacht, die Pferde rausgestellt und Rosi Turnier fertig gemacht. Zuerst wurde sie gründlcih geputzt, dann wurden ihr die Zöpfe geflochten und am Ende noch einschampooniert. Sie sah richtig toll aus, da freute man sich bereits auf den nächsten Tag.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit den ganzen Pferden und der Stallarbeit. Abends gings dann ins Haus, ab in den Pyjama und die Pizza bestellt. In der Küche sassen wir dann alle gemütlich zusammen, haben unser Essen genossen und danach gings dann zum Ligretto spielen. Wobei ich da zum ersten Mal die Spielweisen einiger Mitspieler fürchten gelernt habe. Überall auf dem Tisch befanden sich Süßigkeitentüten von jeglicher Art. Alles in allem war es eine richtig lustige Runde, die auch mal etwas turbulenter einherging. Zwischendurch gab es mal nen leckeren Kirschschnaps und dann ging es direkt weiter.
Als dann Mitternacht durchbrochen wurde, gingen wir doch mal alle ins Bett. Schließlich sollte uns der Wecker bereits um 5:30h wieder wecken.



Der nächste Morgen
Nun brach die Hektik aus. Was musste alles mit? Was war noch nicht gepackt? Die Kamera durfte nicht vergessen werden und das Pferd wurde nochmal kontrolliert. Als dann alles fertig war, brachte Steffi Rosi auf den Hänger und schon ging es los.
Um 6:30h in Werne angekommen holten wir die kleine Rosi vom Hänger und machten sie fertig.
Steffi ritt in der Halle warm und wir beobachteten die Anzeigetafel. Mit der Kopfnummer 185 war Steffi schon relativ fix an der Reihe, so das wir schnell sehen konnten wie die beiden sich anstellten. Unserer Meinung nach haben sie ihren Job so richtig gut gemacht. Rosi stand beim Aufmarschieren schön geschlossen und ruhig, was so gar nicht ihre Stärke sonst ist.
In der Abteilung von zwei Leute, lief sie richtig brav mit, machte alles gut und beendete ohne Auffälligkeiten ihre Kür. Schließlich wurden die beiden mit einer 6,1 benotet, was wir eigentlich nicht nachvollziehen konnten.

Danach ging es zurück zum Hänger, der Sattel wurde getauscht und schon ritt sie für das Springen an. Hier gab es die Regel das man reinreiten kann wann immer man möchte. Sobald die Dressuraufgabe abgeschlossen war und das Pferd aufgewärmt war, konnte man in die Prüfung reiten. Hier zeigte sich Rosi richtig toll. Sie hatte keinen Fehler, hat nirgends verweigert und lief ganz flüssig und wie selbstverständlich durch den Parcours. Rosi ist erst seid kurzem angeritten und kennt noch nicht viel, aber hier hatte sie gezeigt was in ihr steckt.

Nun hatten wir alle eine lange Pause, denn erst um 13:58h ging es dann weiter in die Geländeprüfung. Alle Prfüungen die die beiden gingen waren in der Klasse E.
Als wir am Tag zuvor die Strecke besichtigt hatten, ging mir schon die Muffensausen als ich nur an den morgigen Tag dachte. Doch dann ging alles gut. Als Steffi und Rosi in der Startbox standen zitterten mir die Knie und ich dachte an den unebenen Boden, an die Unfallgefahr, doch dann stieg das Andrenalin und der Countdown wurde heruntergezählt.
Die Hindernisse wurden nur so hinter ihnen gelassen. Sie kamen schön passend, ritten eine gute sichere Linie und Rosi war auch hier unvergleichlich. Man merkte ihnen den Spass an. Bis auf die Ausnahme am Möhrentisch kamen sie sehr gut durch, sogar vorbei am Ententeich, über das Billard weiter über den Graben, durch die Wassertour und über die letzten Sprünge auf dem Platz. Das letzte Hindernis überwunden, fiehl die Anspannung von uns runter und wir klatschten begeistert. Mit einer guten Zeit kamen sie zu uns und wir versorgen Rosi noch mit einer Dusche und was zu trinken.

Zum Ende schauten wir uns noch die A-Geländetour von Saskia mit Schleichi an und begaben uns dann wieder nach hause. Das war mal ein richtiges Erlebnis!