Teil 1: Vom Tierheimhund zum Reitbegleithund
Was bietet sich bei einer leidenschaftlichen Reiterin mit einem sportlichen Hund mehr an als gemeinsam zum Stall und auf einen Ausritt zu gehen?
Nach kurzer Eingewöhnung an die großen komischen Tiere namens Pferde, den Alltag am Stall und die Gewöhnung an Laufen neben dem Pferd hieß es also:
Stall misten, Pferde von der Weide, Ausritt vorbereiten, Hund an die Leine und los ging’s. Zuerst ritten wir mit 3 Pferden, 3 Reitern und Rooky los, doch dann holten wir die vierte im Bunde ab und es ging über die Hauptstraße, durch ein kleines Waldstück hin zu den Feldern. Dort konnte Rooky dann auch ohne Leine frei neben uns herlaufen und wir konnten die letzten warmen Sonnenstrahlen gemeinsam genießen.
Etwas skeptisch, aber doch ausgelassen und entspannt lief Rooky neben uns her, schaute immer wieder nach entgegen kommenden Hunden und erfreute sich an den Strecken wo wir alle zusammen trabten oder gar galoppierten. Dieses war sein erster Ausritt ohne Leine und auch der erste mit mehreren Pferden, doch wie immer hat er das sehr souverän gemeistert. Um ihn für die Straße wieder anzuleinen musste ich erst absteigen, was Rooky direkt ausnutze um noch einige Streicheleinheiten einzukassieren. Schließlich ist Frauchen jetzt über eine Stunde so weit oben auf dem Pferd gewesen und er konnte nur nebenher laufen. An der Straße bilden Quelle und Rooky wieder ein super Team, denn wird es eng so weicht er nach vorne oder hinten aus und wir müssen nicht direkt auf der Straße reiten. Ist jedoch genug Platz, so kommt er direkt neben uns und läuft mit gleichmäßigem Abstand zur Quelle mit.
Die Folgen erkannte man jedoch abends. Denn keine 10Minuten nach dem Füttern legte er sich zu meinen Füßen und war ruck zuck eingeschlafen und stand auch erstmal nicht mehr auf.
vom Tierheimhund zum Reitbegleithund
– wer hätte das bei seiner ursprünglichen Angst vor Kühen gedacht –


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