19 Mai 2007

Snow Kajak WM 2007 in Holland

31.März.07

Ein erlebnisreicher Tag mit einer langen Fahrt und keinem Gewinn des Weltmeistertitels.

Bereits um 5h begann dieser Samstagmorgen mit Taschepacken, duschen und Planung der Zugfahrt nach Gelsenkirchen. Dort stiegen wir (mein Bruder, ein Freund und ich) dann in zwei weitere Autos um und dann ging es pünktlich um 6:30h los Richtung Holland.

Dort angekommen mussten wir erstmal herausfinden wie die Strecke aussieht und wie man dort hinein kommt. Vorallem wie wir Besucher da hineinkonnten um das Spektakel ebenfalls von nahem mitzuerleben. Nach einigen Verständigkeitsproblemen bekamen wir dann alles soweit hin. Wir suchten uns einen Platz an der Fensterscheibe direkt vor der Piste und sicherten uns somit die beste Sicht.
Die Jungs zogen sich schließlich um und trainierten ein paar mal die dort aufgebaute Piste mit den geliehenen Booten und kamen doch erstaunlich schnell damit zurecht.
Nach dem Training gab es dann eine gewisse Pause und dann ging es an den richtigen Start.
Unser erster Fahrer wurde leider nur vierter und durfte somit nicht weiter. Die Qualifikationsrunden wurden immer zu viert gestartet, sofern die Gruppen voll waren und dann durften nur die ersten zwei Fahrer weiter, die das Eisbad am Ende erreichten.
Ja, richtig, das Eisbad. Da wurde mir jedesmal eiskalt als ich nur sah wie die Fahrer dahineinschlitterten. Vorallem die, die kenterten kamen mit kleinen Eisschollen in den Haaren wieder raus und sahen eher weniger glücklich aus. Unsere drei Jungs allerdings, absolvierten dieses letzte Hindernis jedesmal mit pravour.

Mit einer Verzögerung von 1,5Std. unser nächsten zwei Starter kamen diese auch beide als dritte ins Ziel und waren somit um einen Platz aus der Wertung. Damit war die ganze Hoffnung auf den Weltmeistertitel im SnowKajaking leider für 2007 hinfort, doch das hinderte uns nicht es direkt fürs nächste Jahr anzudenken.

Eigentlich war mir das ja zu gefährlich und ich war froh das die Jungs dort mitmachten, doch während dieser WM juckte es mir doch in den Fingern und ich wäre am liebsten reingestiefelt, hätte ein Boot geschnappt und wäre auch mal runtergefahren. Das sah nach so viel Spass aus.



Für gute Fotos, zumindest war das unser Ziel zu beginn, gingen Tim und ich dann nach oben zur Hütte die auf halber Höhe der Piste war und teilten aus auf dem Streckenabschnitt auf. Leider hatte ich Lederschuhe an, die zwar keinen Absatz hatten aber nicht gerade die Wärmeisolierung hatten die man auf Eis bräuchte, und Tim hatte ebenfalls nach den 1,5Std. warten tierische Eisfüsse. So begaben wir uns streckenweise in die Hütte zum Aufwärmen und tranken einen heißen Kakao. Allerdings mussten wir ja alle paar Minuten wieder rausschauen und gucken das unser Jungs nicht gerade an uns vorbeifuhren während wir gemütlich in der Hütte sassen.
So war da oben nix mit Ruhe oder Relaxen angesagt. Es machte trotzdem Spass, weil wir den DJ direkt bei uns hatten und die Boxen unseren Abschnitt gut behallten.
Als dann der letzte vorbei war und wir die eher bittere Ausbeute von Fotos hatten, ging es wieder gemeinsam nach unten.
Dann entschlossen wir uns doch nach mächtigem Hungergefühl einen Abstecher nach McDonalds zu machen. So fuhren 4 der 6 Leute mit einem Auto nach McDonalds wo wir uns bereits nach wenigen Minuten in den Mittelpunkt der Kundschaft verfrachtet hatten.

Aber was verlangt man von Paddlern? Langeweile kommt so nie auf und der Spass ist garantiert *smile*

Nach einer guten Stärkung ging es dann zurück und wir sahen uns noch das Finale an. Direkt danach ging es dann jedoch wieder über McDonalds nach hause und der Tag war somit gut ausgefüllt. Ein Tag mit vielen Erlebnissen und vielen Eindrücken.

Und nächstes Jahr holen wir uns den Weltmeistertitel. Das steht schonmal fest.