CHIO Aachen 2007
07.Juli.07

Es gibt immer ein erstes Mal, sagt man. So war es bei mir diesen Samstag das CHIO in Aachen *freu*. Bekannte Reiter, Toppferde, schönes Gelände und eine riesige Shoppinginsel. Was will man mehr? Also zuerst mit dem Moped über die Autobahn gedüst, dann in Kamen ab ins Auto und los gings in einer lustigen Vierertruppe Richtung Aachen.
Vor Ort ging es vom Parkplatz mit einem Shuttle Bus direkt vor den Eingang des Geländes. Schon von weitem begrüßte einen die Atmosphäre der vielen Pferdenarren und kaum 10m hinter dem Schalter standen wir bereits vor Ludger Beerbaum und anderen Topreitern am Abreiteplatz.
Kurze Zeit später ging es weiter durch die Menschenmengen zu den Dressurvierecken wo bereits die Vorbereitungen für den nächsten Starter im vollen Gange waren. Mit Knopf im Ohr, Ansagen des Trainers und voller Konzentration des Pferdes ritt er nochmal ein paar Lektionen um im Turnier keine Fehler zu machen.

Zwischen den Vierecken und dem Abreiteplatz mit Geländesprüngen kam man direkt an einigen Essständen vorbei. Naja... so ganz ungesehen waren die natürlich nicht bei uns und so gab es doch gleich eine Pommes rot-weiß auf die Hand. Die erste Stärkung überstanden, stürzten wir uns voller Motivation in die Shoppingmile. Die Augen wurden größer und größer, ebenso war das Glitzern in den Augen der Mädels kaum zu übersehen. Hier eine schöne Turnierbluse, dort eine klasse Polo-Schabrake und dann diese Fellhalfter oder einfach ein schlichtes Stirnband mit Strass. Überall nur schöne Sachen und das kribeln in den Fingern war kaum zu ertragen. Waren wir nicht gerade noch zu viert? Ups... wir hatten den Mann in der Runde verloren und so wurde der Shoppingwahn doch in die Grenzen gewiesen.

Mit so vielen neuen Eindrücken ging es direkt zur Geländestrecke wo bis zum Mittag die Reiter ihren Parcours durchritten. Leider waren wir für diesen Punkt im Programm zu spät, was uns nicht davon abhielt einfach die Gespänne im Gelände zu beobachten.
Meist kennt man nur die Kutschen auf den Straßen oder die Hochzeitskutschen in weiß, doch hier ging es um sportliche Vierspänner die die komplexesten Lektionen in den einzelnen Stationen durchfuhren und dabei noch eine gute Zeit vorlegten. Dabei gab es sowohl enge Wendungen, wie komplizierte Fahrfolgen oder auch spektakuläre Wasserhindernisse mit viel Unterhaltungsfaktor.
Zwischen den Lektionen wurde der Eiswagen dankend angenommen und so liefen wir schlemmend an den Geländesprüngen der Reiter vorbei und begaben uns nach mehreren gelaufenen Kilometern wieder Richtung Ausgang.
Obwohl wir die eigentliche Prüfung am Vormittag verpasst hatten, war es doch eine schöne Erfahrung und im nächsten Jahr gehts einfach früher los.
Einfach eine sehr schöne Veranstaltung mit vielen Eindrücken und einen großen Unterhaltungswert.

0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home