04 September 2007

Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen

30.Juli.07

"Lohnt sich wohl ein zweites Mal? Na aber klar..." kurzerhand die Termine abgesprochen und schon stand die Planung. Katrin und ich fuhren mit dem Auto schön über die Autobahn direkt zum Zoo. Parkplatz bei Lidl ergattert und los gehts.

Noch im Regen angereist doch kaum waren die Pforten durchschritten da lichtete sich der Himmel und wir konnten alles im Trockenen genießen. Die Kamera im Anschlag und auf zur Jagd der Tiere. Zuerst gingen wir durch Alaska und bestaunten die Luchse, Waschbären, Wölfe und Braunbären. Im letzten Teil ging es dann vorbei an den Seelöwen, wobei die Damen selig auf den Felsen lagen und die Sonnenstrahlen genossen und der Seelöwe um sie herum schwamm und laut meckerte. Als der Koloss aus dem Wasser sprang und auf dem Fels sprang, wurde erst seine volle Größe sichtbar. Im Gegensatz zu den zarten Seelöwinnen, war er richtig massig und impulsant. Arrogant schaute er gen Himmel und ließ sich von allen Besuchern bestaunen.



Im Unterwassertunnel konnten wir dann die Neckereien von zwei der Mädels verfolgen und gingen direkt weiter zu den Eisbären. Bei diesem Wetter schien das Wasser eher nicht der bevorzugte Ort zu sein, so saßen alle an Land und dösten etwas. Der kleine Eisbär im extra Gehege lehnte gemütlich an einem Fels und vermittelte einem eine richtige Kuschelstimmung. Man hätte sich gerne zum Schmusen dazugelegt.
Die nächste Station beinhaltete eine Erlebnisfahrt mit dem Iglu... Dort befanden sich an drei Wänden Leinwände auf denen ein Film gespielt wurde. Man stürzte mit dem Iglu in imaginäre Fluten, vorbei an Killerwahlen und Robben, dann durch verschiedene Landschaften mitten durch wilde Wasserströme und anschließend landete man an einem See und schmetterte direkt in ein Haus am Seeufer. Unterstütz wurde die Fahrt durch Bewegungen im Boden und durch die Bewegung des ganzen Iglus nach links, rechts, vorne und hinten. Belustigt und fröhlich liefen wir dann durch den Rest von Alaska und widmeten uns Afrika.

Beim letzten Mal noch nicht ausgebaut, so betraten wir nun den komplett ausgebauten Bereich von Afrika und so gingen wir bepackt mit einer Tüte Mandeln durch die Eingangstore vorbei an den Gnus direkt zu den Löwen. Wie jedes Mal war ich fasziniert von der dreier Männergemeinschaft die sich keinerlei Zankereien leisteten und einfach nur zusammen in der Savanne schliefen. Durch den neuen Umbau konnten wir fast hautnah an die großen grazilen Giraffen heran, natürlich wieder eine Chance die SD-Karte meiner Kamera glühen zu lassen. Mit riskanten Kletteraktionen über die Brüstung geschaut und die Linse direkt auf die Giraffenbande gerichtet. Und doch warteten noch so einige Tiere auf uns.



Die Fahrt mit dem selbst fahrenden Booten haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so schifften wir an den auf einer Insel lebenden Affen vorbei, warfen noch flux eine Banane rüber und ließen uns weiter durch eine Höhle treiben. Dort bekamen wir dann die Flamingos und Nilpferde zu sehen. Auf der Steppe war dann leider nicht mehr so viel zu sehen, da sie vom Ufer aus gesehen noch sehr weitläufig in den Park hinein ging. Am Ende angekommen stiegen wir bei den netten Helfern aus und gingen schnurrstracks zu den Erdmännchen. Katrin war sofort total begeistert und nachdem alle urgemütlich irgendwelche Verränkungen machten und ich ein schönes Foto nach dem anderen ergatterte, war ich gar nicht mehr von den kleinen Rackern wegzubekommen. Zuerst lag ein Erdmännchen alleine auf dem besonnten Fels, dann gesellte sich ein zweites dazu und am Ende lagen sicher 6 Erdmännchen kreuz und quer übereinander und es gingen ihnen sichtlich pudelwohl. Am lustigsten war das schwangere Erdmännchen, das mit kugelrundem Bauch einfach platt auf dem Rücken lag und aussah als würde es nie wieder hochkommen. Ein anderes lag dort wie tot und regte sich nicht einmal wenn ein anderes über ihn stampfte und sich einfach auf ihn fallen ließ. Nach sicherlich 150 gefühlten Fotos ging es dann doch weiter.

Plötzlich bekamen wir einen absoluten Schrecken. Wir sahen keinerlei Besucher mehr, weder vor noch hinter uns. Es war nur noch Zoo eigenes Personal am Aufräumen und Einräumen. So das wir nicht mehr wussten ob der Zoo bereits geschlossen war. Also beeilten wir uns in Richtung Ausgang zu kommen, doch kurz vorm Ende sahen wir dann doch wieder einige Menschengruppen und die Erleichterung fiehl uns beiden von der Seele. *g*
Noch etwas in den Souvenir shops gestöbert und nach dem langen aber sehr schönen Tag ging es doch wieder ab nach Hause.