14 September 2006

Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen

Zoobesuch am 7.09.06

Endlich mal wieder Sonne, endlich wieder angenehme Temperaturen. Was also mit dem Wetter und der Zeit in den Semesterferien machen?
Klar ab in den neuen Zoo in Gelsenkirchen. Aus dem bekannten Ruhrzoo wurde in den letzten Jahren die Zoom Erlebniswelt mit den Bereichen Alaska und Afrika.

So wurde am Abend vorher der Nudelsalat von meinem Freund zubereitet, die Getränke gekauft und die Wecker gestellt. Donnerstag morgen ging es dann mit Bus und Bahn Richtung Zoo. Naja, die Zugfahrt mit der Bummelbahn war einfach nur nervig und laut. Warum laut? Mitten in der Woche, tolles Wetter was machen alle Kindergärten??? Ab in den Zoo. Na klar, warum sollten auch nur wir die Idee haben? *smile*



























Am Zoo angekommen waren dann doch weniger Leute dort wie gedacht. Wir konnten fast in Ruhe durch den Zoo bummeln und allen Speicherplatz verbraten den die Kameras hergaben. Habs sogar geschafft *hehe* So bekam ich noch ne GB-SD-Karte von Sven und weiter gings.

Ich muss ja doch zugeben, das der Zoo sich um 180Grad gewendet hat. Alaska ist schon der hammer. Für so Tier und Fotofreaks wie mich. Kaum sichtbare Zäune, alles einsehbar und ein super Rundkurs. Wir konnten Luchse beim aufwachen sehen, Schneeeulen beim morgendlichen Bad beobachten und Eisbären beim plantschen mit dem Essen fotografieren.

Alleine für Alaska brauchten wir 2Std. und waren sogar noch in einer 3D Simulation. Wie soll man das beschreiben? Man ist in einem Iglu, das sich bewegt und vor einem läuft ein Film über einen reißenden Strom den man angeblich mit dem Iglu hinunterstürzt. Absolut super gemacht. Vorallem die Kinder die immer schrieen. Das machte doch die Attraktion etwas spannender.

Ich bin ja absoluter Fan von Wildkatzen, doch diese gab es leider nur in Form der Luchse in Alaska. Die Löwen in Afrika waren da auch nicht so die aktivsten.

In Afrika war man dann nicht mehr in einer Landschaft die von Felsen, Eis und "Kälte" beherrscht wird, sondern landete in einer Wüste mit Rot-, Braun- und Gelbtönen. Afrika war zwar etwas enttäuschend weil promt das Wetter auf kalt, grau und nass umschwung, die Tiere sich zurückzogen und sich fast halb Afrika noch im Umbau befand. Dadurch gab es neben den Tieren und der Wüste noch Bagger, Arbeiter und Baugeräusche.
Dafür gab es als Attraktion eine tolle Schifffahrt mitten durch die Tiergehege, vorbei an Affen, Flamingos, Komorane, Zebras und Nilpferden.
Am Ende kam man dann durch ein freies Gehege. Dort waren Affen freilaufend und man konnte sie fast hautnah erleben. Ohne einen Zaun und ohne jegliche Absperrung.

Trotz des etwas kühleren Wetters hat es super Spass gemacht und das war ein tolles Geburtstagsgeschenk. Danke Schatzi.

01 September 2006

Parkfest mit Folgen !

Waltroper Parkfest 25.08-27.08.06

Freitag ging es nach dem Reiten und ner kleinen Dusche direkt zum Parkfest weiter. Da Waltrop ja quasi so nebenan ist, wurde sich aufs Fahrrad geschwungen und ab ging die Post.
Dort angekommen wurde erstmal die Lage begutachtet und einmal alles angesehen. Doch dann wurde schnell klar, die Stände vom letzte Jahr stehen wieder an der selben Stelle. Nur die Leute haben sich geändert. Da Freunde direkt an einem Eingang wohnen, wurde sich dort einquatiert und der Abend mit ihnen verbracht (auch auf dem Parkfest). Und somit ging der erste unspektakuläre Abend zuende.

Der Samstagmorgen fing direkt mit einem Frühstücksbuffet im Café del Sol an. *lecker* Dort wurde mit den Mädels gequatscht, der Geburtstag einer Freundin gefeiert und abends gings dann doch wieder zum Parkfest.
Dieses Mal spielte die Band "Fury in the Slaughterhouse" Meiner Meinung nach war die echt gut und man konnte ein wenig feiern. Leider ein wenig zu weit hinten in der Menge, aber so wars ok. Danach gings dann wieder zurück zum Biernachfüllen.
Von plötzlicher Müdigkeit übermannt ging es doch recht früh nach hause.

Und dann kam der Sonntagabend...
Nicht gerade ein toller Tag, naja zumindest die Nacht war nicht gerade ein super Erlebnis.
Nachdem ich bis 18:30h im Café gearbeitet hatte, ging es nach hause und die Suzi (Motorrad) wurde aus der Garage geholt. So gings dann ab zum Parkfest. Diesemal zwar ohne Alkohol, aber mit viel Stimmung und nem motorisierten Fahrzeug.
Nach ein paar Bands ging es dann rüber zum Zelt. Dort herrscht drinnen wie draußen eine super Stimmung. Und das Tollste an der Sache. Von dort sieht man das Feuerwerk am Besten. Nach den 20Minuten oder noch länger wurde der Nacken langsam steif. Leider ist mit dem Feuerwerk auch das Parkfest zuende, so das wir uns langsam auf dem Weg zur Suzi machten. Und dann begann das Unglück...

Ich unterhielt mich locker mit Freunden, verabschiedete mich und fuhr Richtung (!) nach hause. An der ausgeschalteten Ampel hielt ich noch brav, ließ die Autos durch und fuhr weiter. Da die Straßen nass waren, fuhr ich etwas langsamer an und da eh gerade 30 km/h war, fuhr ich nicht schneller als 35km/h. Nix böses im Sinn fuhr ich daher, als plötzlich das zuvor auf dem Seitenstreifen parkende Auto ausscherte und wenden wollte.
Leider zu spät reagiert, nicht genügend Zeit gehabt zu bremsen, der Arsch *sorry* ging weg und es wurde Nacht.
Mein Bewustsein erlangte ich nach meiner Erinnerung her erst auf der Bank an der Bushaltestelle wieder. Durch den Gedächtnisverlust konnte ich mich an nichts weiteres erinnern, auch nicht das ich mir die Motorradhose selbst auszog um mir das Knie anzuschauen. Nach Erzählungen weiß ich nun, das sich der Notarzt, zwei Polizisten, zwei Krankenwagenfahrer, die Autofahrerin mit Beifahrern und ein Zeuge befanden. Leider kann ich mich an gar nichts davon erinnern. Vielleicht ein wenig verschwommen weiß ich das mir ein Mann geholfen hat *GANZ DOLLES DANKE*, aber sonst weiß ich nix.

Das schlimmste war nicht die Prällung am Knie oder die Gehirnerschütterung, die schlimmste Erfahrung war die Amnesie. Der völlige Verlust über das Wissen meines Standortes, meiner Absichten, meines Namens und meines Alters.
Dafür kann ich alle beruhigen das ich das nach einiger Zeit auch wieder wusste, auch warum ich gerade dort hergefahren und was passiert war. Naja fast alles was passiert war.

Die Ärzte und Polizisten sagten mir ca. 5 Schutzengel zu, da ich extrem viel Glück hatte und außer den Prällungen keinerlei Verletzungen hatte. Zumindest keine ernsten.
So gut wie ich aus dem Unfall hervorgekommen bin, dachten sie eigentlich das ich nicht die Fahrerin des Motorrads gewesen sein könnte. Hier passt das Sprichwort: Glück im Unglück !
Meine Suzi ist leider vollschrott, leider auch nach dem Gutachter der sich die Maschine angesehen hat *seufz*
Und das ist das Ende der Geschicht. Eine Woche später gehts mir allerdings wieder recht gut. Das Knie ist gelb-grün-lila-blau, aber sonst alles paletti. Selbst der Kopf ist wieder heile.