28 Februar 2008

In Memory!

Benno - nen besseren wirds nie geben!

Nur der Gedanke an die Zeit und die Gesellschaft mit Benno lässt es mir kalt den Rücken runter laufen und über all Gänsehaut bekommen.

Teil 2: Endlich mein Hund

Benno ging direkt durch ins Wohnzimmer und legte sich auf unser Sofa, so als wäre auch er endlich angekommen. Von da an waren wir ein Herz und eine Seele die nie wieder ohne einander konnten.

Der erste offizielle Spaziergang aus unserer Tür war die reinste Katastrophe. Warten bis die Tür weit genug offen ist, die Leineführigkeit beachten und auf andere Rücksicht nehmen. Ja, gewissen Regeln die Benno scheinbar als absolute Fremdwörter verstand. Kaum war die Tür einen Spalt weit offen, stürmte er hinaus, ich schlug mit der Schulter gegen die Tür, stürzte halb die Treppen hinunter und landete auf meinen Knien auf den schönen Pflastersteinen. Ich war von 0 auf 180. So groß die Freude auch war, so wichtiger waren mir die Erziehung und der problemlose Umgang mit meinem Hund. Ab diesem Tag trainierten wir unerbitterlich immer wieder das kontrollierte Bewältigen der ersten Schritte vor dem Spaziergang. Er hatte zu warten bis die Tür offen stand und ich das Kommando zum Rausgehen gab. Danach gab es ein weiteres Kommando um die Treppe in langsamem Tempo hinunterzugehen. Keine 3 Tage und Benno wußte genau dass es ein ewiges Geduldsspiel werden konnte wenn er nicht hörte. So sturr wie er war, so faul war er auch. Lieber alles richtig machen und schnell zum Gassi gehen aufbrechen, als stundenlang mit mir zu kämpfen.

Hatten wir dieses Problem gemeistert so traten noch einige andere auf. Doch es gab keine Zeit in der ich meine Entscheidung bereute.


Beim Spiel mit Stöckern und Bällen mußten wir lange Zeit immer wieder neu ausdiskutieren wer der Boss in dem Team war und welche Regeln streng zu gelten hatten. Zu Beginn schnappte er lauter Gier nach dem Stock, ohne auch nur im entferntesten darüber nach zudenken das sich evtl. irgendwo eine Hand befinden konnte, die den Stock so lange in der Luft hielt. Einige Schrammen und Diskussionen später spielten wir uns allerdings immer mehr ein. Benno lernte auch hier zu warten bis ich das Kommando gab und hatte somit viel mehr Spass am Spiel und entspannte sich immer mehr. Nun brauchte er keine Angst mehr haben den Ball oder den Stock zu verlieren, denn ich setzte die Regeln und somit gab ich auch die Sicherheit dass ihm alles erhalten blieb. Die wenigsten hätten gedacht, das der Hund, den man nie aber auch wirklich nie ohne Tennisball anzutreffen vermochte nun seinen Ball mitten im Gelände verlor und ihn erst Tage später wieder mit nahm, wenn er denn gerade Lust hatte. Das Spiel mit dem Ball blieb natürlich immer sein absolutes Lieblingsspiel - jedoch nun mit anderen Prioritäten.

Die lustigsten und auch schmerzhaftesten Erlebnisse waren immer noch, wenn man gemütlich die Feldwege daher schritt und man plötzlich exakt in Kniehöhe von einem dicken Baumstamm erfasst wurde und unglücklicherweise einfach mal aus den Schuhen gezogen wurde. Benno hatte die Angewohnheit nicht Stöcker, wie andere Hunde, sondern direkt ganze Bäume mitzuschleppen. Baumstämme mit einem Durchmesser von 15cm war da keine Seltenheit. Zuvor angeknackste umgefallene Bäumen fingen jedes mal seine volle Aufmerksamkeit ein, so dass er versuchte an jeglichen Bäumen zu zerren, bis er sie hintersich herschleppte. Kopf schütteln oder lautes Gelächter waren die häufigsten Reaktionen entgegenkommender Personen. Gelegentlich auch panische Blicke der Fahrradfahrer wenn Benno mit seiner Straßensperre und seinem Dickschädel nicht mal die Anzeichen eines Ausweichens zeigte. Mit dem Kopf durch die Wand, das Motto galt ja schon früher immer. *G*

So oft wir auch an einander gerieten und oft für längere Zeitabschnitte nicht von der Stelle kamen, weil der letzte Machtkampf noch nicht entschieden war, so hatten wir immer Spaß an der gemeinsamen Arbeit.
Stets wichtig für mich war, dass wir uns nicht nur verstanden, sondern das er mich als Rudelführer akzeptierte und mein Wort Gesetz ist. Mir bedeutete sehr viel dass ich mit ihm zuverlässig und entspannt arbeiten konnte.

Abends saßen wir dann zusammen vorm TV und schauten alle möglichen Sendungen. Dabei lag er laut schnarchend auf meinen Füßen und ließ sich kraulen. Bei einigen Serien kamen mir so lustige Ideen, wie das Tot stellen. Also trainierte ich mit Benno immer wieder das er sich flach auf die Seite legen mußte wenn ich "Tot" sagte. Er lernte schnell, wenn er auch Lust dazu hatte. Nach ein paar Versuchen verstand er was ich meinte und führte gewissenhaft die Übung aus.
Danach brachte ich ihm noch das Pfötchen geben mit beiden Pfoten abwechselnd bei. Er machte alles mit Freude mit und verlernte nichts. Wobei man natürlich seinen absolut eigensinnigen Sturrkopf nicht vergessen durfte. An einem Tag lernte er spielend leicht und am anderen schaute der einen von oben herab an und man konnte seine Gedanken genau in seinen Augen lesen "Also heute spinnt die Frau doch wieder. Als wenn ich mich jetzt hier tot stelle. Geh ich halt einfach woanders hin." Absolut frech, aber immer liebenswert.

Innerhalb der folgenden Jahre wuchsen wir alle immer mehr zusammen. Benno und ich waren eh von vornherein das eingeschworene Team und am Ende gehörte er einfach nur mit in die Familie und die Familie sichtlich zu ihm. Viele lustige Urlaube haben wir erlebt, wobei man heute einen wohl niemals mehr vergessen wird.


Nikolsdorf- Österreich - Kanu Camp
Wie jedes Jahr waren auch wir mit der ganzen Familie samt Hunde dabei. Eines Nachmittags sitzen wir an einer riesen Runde am Mittagstisch und genießen das Essen. Da kommt einer der Fahrtenleiter auf seiner Patrouille vorbei und geht auf Benno zu. Er knurrt und fletscht die Zähne und versucht somit genau klar zu stellen, das er keinen Kontakt mit ihm erwünscht. So ging ich hin, holte ihn samt Leine zu mir und aß nichts ahnend weiter. Die Situation war entschärft, der Besucher weit genug weg, da brauchte ich mir ja keine Sorgen machen. So weit zur Theorie. In der Praxis kam jedoch dieser Mann hinter mir her und versucht sich zu Benno herunterzubeugen und ihn anzufassen, da er vorher schon drohte und ihm die Person nun doch zu Nahe kam, schnappte er nach seiner Hand. Unglücklicherweise fing die Hand an zu bluten und entzündete sich innerhalb der nächsten Tage. Einige Krankenhausbesuche gingen vor rüber, eine Unterhaltung zwischen der Person und meiner Familie fand statt und dann kam das Grauen. Plötzlich, von einem Tag auf den Anderen, sollte Benno gefährlich und bissig sein, der mit Absicht zugebissen hatte. Zahlreiche Falschaussagen trafen bei uns ein, wo die eine Geschichte schlimmer und aufgebauschter war wie die andere. So ging die ganze Geschichte vor Gericht.
In dieser Zeit mussten wir mit Benno zum Amtstierarzt, danach zum Ordnungsamt (dort wurde er als absolut nicht bissig beurteilt) und anschließend vor 2 verschiedene Gerichte. Vor dem Amtsgericht wurden wir freigesprochen und der Kläger rollte alles nach einem Rechtsanwaltwechsel wieder auf und versuchte es in der nächsten Instanz, dem Landesgericht. Dort fanden der gesamte Prozess und die aufreibende Geschichte ein Ende. Wir wurden auch dort freigesprochen und die Gerichtskosten wurden auf den Kläger überschrieben.
Nachdem alles überstanden war und man zuhause wieder voll in den Alltag übergegangen war, konnten wir aufatmen und alles Revue passieren lassen. Bis heute hat mich dieser Vorfall geprägt.

Letztes Jahr am 2.August kam dann die überraschende Wende. Einen Tag zuvor war noch alles in Ordnung. Bis auf die Alterserscheinungen ging es Benno sehr gut und er war täglich fröhlich dabei. Von einem Tag auf den anderen ging es ihm sehr schlecht. Die Muskeln in seinen Hinterläufen bauten sich völlig ab, die Nerven konnten ihn nicht mehr aufrecht halten und der Krebs hatte seinen Tribut gefordert. Nun kam der schwerste und best überlegste Schritt für mich und Benno. Ich hatte zuvor immer geschworen sein Leben nicht aus egoistischen Gründen sinnlos zu verlängern. Er zeigte mir, dass es Zeit wurde und das ihm die Kraft verloren ging.
Die Entscheidung ihm von seinem Leiden schnell zu erlösen fiel mir sehr schwer, doch mit Unterstützung meines Tierarztes und den traurigen Augen meines Hundes entschied ich mich ihn gehen zu lassen. Am 10.August.07 hieß es den Mut zu fassen, genau das zu tun, was für Benno am aller besten war. Und genau diese Entscheidung dankte er mir mit jeder Minute. Katrin stand mir an diesem Tag bei und kam extra mit zum Tierarzt. Obwohl Benno niemals zuvor freiwillig und schon gar nicht ohne Zögern in die Praxis ging, so fasste er an diesem Tag den Mut und die Entschlossenheit und ging einfach mit mir durch. Ich hatte das Gefühl das er eher mich unterstützte und mir Kraft gab, als das es anders rum der Fall gewesen wäre. Genauso stärkte mir Katrin an diesem Tag total den Rücken und half mir wo sie nur konnte.
Benno war ganz ruhig und schlief dann mit seinem Kopf in meinen Händen ganz langsam ein. Ich merkte wie ihm der Schmerz genommen wurde und er sich völlig entspannte. In diesem Moment gab es keinen schlimmeren Augenblick und doch war es genau so wie ich es mir vorgestellt hatte.
Zuhause bekam er ein extra von meinem Vater ausgehobenes Grab mit seinen eigenen Pflanzen und konnte so in seinem Reich seine verdiente Ruhe finden.

- Benno, Traumhund und Weggefährte fürs Leben -

22 Februar 2008

In Memory !

Benno - nen besseren wirds nie geben!

Nur der Gedanke an die Zeit und die Gesellschaft mit Benno lässt es mir kalt den Rücken runterlaufen und über all Gänsehaut bekommen.

Teil 1: Die Vorgeschichte

Ich kann mich noch genau an die erste Begegnung mit dem hübschen großen Rüden erinnern. Ein etwas älterer Mann fragte ob wir ihn nicht für eine längere Zeit in Pflege nehmen könnten, weil er als Fernkraftfahrer wieder einen zeitraubenden Auftrag bekommen hatte. Gesagt, getan... Benno sollte für 3 Wochen in den Sommerferien zu uns kommen. Als der alte Besitzer ihn zu uns brachte, war das Eis schon gebrochen. Von dem Tag an, waren wir ein Herz und eine Seele. Ich konnte keine Bewegung machen ohne das er nicht jede genauestens verfolgte. Selbst die kleinste Veränderung wurde von ihm bemerkt und peinlichst analysiert. Jeden Tag war ich mit ihm unterwegs und versuchte ihm beizubringen, das man Stöcker besser abgibt wenn man möchte das man sie wirft. Doch genauso klug und toll er war, so sturr war er auch. Keinen deut besser als ich. So begannen die ersten scheinbar nie endenden Diskussionen in denen weder einer aufgeben noch kompromissbreit sein wollte.

Langsam verstanden wir uns immer mehr in Sachen Partnerschaft und Erziehung. So das ich öfter mal den Ball bekam und wir auf dem Feld zusammen spielen konnten. Doch irgendwie gingen diese 3 Wochen wie im Fluge um und ich stellte mich bereits auf den Abschied von ihm ein. Ein paar Tage bevor Benno abgeholt werden sollte, kam dann der fragende Anruf ob wir ihn nicht länger nehmen könnten und bereit wären für ihn ein neues Zuhause zu finden. Keine 2 Sekunden und das Glitzern trat in meine Augen. Könnte das klappen? Würde ich Benno vielleicht behalten können? War das sein voller Ernst? Die Gedanken kreisten nur und die Kalkulation war bereits im vollen Gange. Nun galt es erstmal meinen Vater zu überreden und zur Zustimmung zu bringen. Doch widererwarten kam das Ja ziemlich schnell, so das ich zuerst gar nicht wusste was los ist und mich dann auf der sicheren Seite sah. Man sollte nie den Abend vor dem Tage loben, denn das Nein von meiner Mutter kam im Gegenzug genauso schnell und in ihrer Meinung war sie dieses Mal sehr standhaft. Verständlich war es schon, weil wir bereits zwei Hündinnen hatten, aber nicht Benno. Nicht den Hund, der seid der ersten Minute an, mein absoluter Traum war. Aber es musste so kommen wie es dann schließlich kam.
Ich ging morgens wie immer in die Schule, wartete das ich endlich Schulschluß hatte um mit Benno raus zugehen, doch als ich zuhause ankam, war mein Hund nicht mehr da. Der erste Gedanke ging an das Gassi gehen, doch unsere beiden waren ja noch zuhause. Dann fragte ich meine Mutter, wo mein Hund wäre und darauf hin kam die schlimmste Antwort die ich je erwartet hätte.
"Ja den hat Heike abgeholt. Sie entscheidet sich bis heute abend ob sie ihn für immer behält."
Damit war nicht nur mein Stimmung bis auf den Grund gesunken, sondern auch alle meine Ideen für Benno und meine Zukunft. In diesem Moment hasste ich keinen mehr als meine Mutter und diese Heike. Egal wie lieb sie war und wie gut sie zum Benno war, das konnte alles nicht richtig sein.


Ich konnte die ganze Zeit den Gedanken an Benno nicht verdrängen auch wenn ich mich damit abgefunden hatte, das er ein neues Zuhause hatte. Das Band zwischen uns brach jedoch zu keiner Zeit ab, egal wo wir uns sahen oder wann wir uns trafen, ich freute mich jedesmal wie am ersten Tag. Ich konnte sehen das Benno es bei ihr gut hatte und das sie alles für ihn tat, so das ich schon wieder froh war, das er nicht zu irgendjemandem kam sondern bei ihr bleiben durfte. Ein Jahr lang lebte er mit Heike und ihrem Mann Andreas eine Straße weiter, dann kam eine sehr schlimme Gegebenheit, die ich meinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde. In deren Haus fing es an zu brennen und Heike, sowie die kleine Hündin konnten sich nicht retten, sie schliefen während des Brandes und verstarben noch vor Ort. Andreas konnte sich retten, litt allerdings unter schwersten Verbrennungen und Benno rannte voller Panik im Garten und auf der Straße rum. Dort versuchten Feuerwehrmännern ihn einzufangen und bereiteten ihm noch mehr Angst, so das er sich nich tmehr anfassen ließ. Eine Freundin bemerkte es und lockte ihn zu sich. Benno suchte sofort Schutz bei dem bekannten Gesicht und ging mit ihr. Dann brachte sie Benno zu uns und uns wurde die Lage des gerade passierten erst bewußt.

Nun lebte Benno wieder für einige Wochen bei uns, solange bis Andreas sich von seinen Verbrennungen erholt hatte und sich in der Lage fühlte den Hund wieder mit nachhause zu nehmen. Dieses Mal war zwar der Abschied wieder schwer, aber es war für mich eine klare Sache. Er gehörte zu seinen Besitzern und diese brauchten Benno viel mehr als ich.
Ein weiteres Jahr lebte er alleine bei ihm, bis die neue Frau an seine Seite kam. Insgesamt 3 Jahre lebte Benno bei dieser Familie mit wechselnden Bezugspersonen bis ich mich entschloss mit einer Freundin vorbei zu gehen. Total nervös mit kribbeln im Bauch stand ich vor der Tür und wusste nicht was ich sagen sollte, dann schellte meine Freundin und die Tür ging auf. Nach dem ersten Hallo kam Benno schon an die Tür gerannt und begrüßte mich wild. Dann fragte ich ob ich vielleicht mit ihm spazieren gehn konnte. "Na klar, warum auch nicht?" So bekam ich drei Leinen in die Hand und Benno wurde mit 2 Halsbändern, einem Halti und einem Geschirr bestückt. Im ersten Moment etwas verwirrt, was ich damit überhaupt sollte fragte ich einfach ob ich nicht mit einem Halsband und einer Leine gehen dürfte?
Kurzes Grübeln ließ sich in ihren Gesichtern erkennen und als ich auf die Frage, ob ich ihn überhaupt halten könnte, ganz klar mit Ja antwortete stimmten sie zu. Also wie soll man denn bitte mit so vielen Leinen einen Hund führen? so ließ ich lediglich das Lederhalsband drum und nahm mir eine etwas längere Leine mit und wir zogen los.


Benno lief total locker, war immer aufmerksam und zog nicht einmal. Die Welt war wieder in Ordnung. Die Kondition reichte leider nur bis zum Ende der Straße und dann ging es nur noch mäßig bis schleichend vorran. Nach einer Stunde brachten wir ihn wieder zurück und ich freute mich noch ein zweites mal mit ihm zu gehen.
Beim zweiten Mal ging alles ganz anders wie erwartet aus. Kaum kam ich vom Spaziergang zurück wurde ich gefragt ob Benno nicht für 2 Tage bei mir bleiben könnte. Am liebsten hätte ich laut "Jaaa!!! Sofort!!!" geschrien, aber das ging natürlich nicht. Zuerst mussten meine Eltern zustimmen. Also kurz angerufen und doch tatsächlich das Ok bekommen. Als ich die gute Nachricht übermittelte kam als Antwort "Super das du ihn für 5 Tage nimmst" Hmm.. moment mal. Das waren gerade noch 2 Tage und jetzt schon fast eine Woche. Es stellte sich dann herraus das er ihn wirklich so lange bei mir lassen wollte. Nun ging das betteln bei meinem Eltern los. Nach einiger Zeit stimmten sie unter großen Bedenken zu und Benno blieb bis zum nächsten Wochenende bei mir. Kein Anruf, kein Besuch zwischendurch.
Dann kam der wieder einmal der Tag des Grauens. Ich brachte ihn zurück und wurde für mein Leben überrascht. Benno war keine 30Minuten bei denen zuhause, da kam eine Frage die ich seid Jahren gleich beantwortete "Möchtest du Benno gerne behalten?" Sollte das ein Scherz sein? Mir wurde kalt und heiß zugleich. Ich wußte nicht mehr was wirklich und was Traum war. Dann sagte ich ohne zu überlegen "Ja. Wollte ich schon immer" Oh nein, das wolltest du nicht sagen, dachte ich mir. Und nun begann mein größter Traum.

Benno durfte bei mir bleiben. So überschrieb er Benno auf meinen Namen und schenkte ihn mir mit all seinen Sachen unter der einen einfachen Bedingung ihn immer besuchen zu dürfen. Was ne Frage. Kann man sowas abschlagen, wenn man endlich den Hund haben darf, der einem seid der ersten Begegnung nicht mehr aus dem Kopf ging? Wohl kaum. Er packte alle Sachen von Benno und verabschiedete sich kurz. Von dort an war es mein Hund. Benno gehörte mir und sollte für immer bei mir bleiben. Nun hatte ich das Zepter in der Hand. Nie wieder sollte er von meiner Seite weichen....

!!! Ein Traum wurde wahr !!!