Dortmunder Galopprennbahn
01.10.06
Mit einem "Damen haben freien Eintritt" wurde man durch die Tore gewinkt und schon befand man sich mitten auf dem Gelände der dortmunder Galopprennbahn in einer Masse von Menschen. Die Lautsprecher ertönten: Quoten, Tipps und Wetten wurden bekannt gemacht. Umrundet von riesen Tribünen aus Glas, Wettbüros wo wild getippt und mitgefiebert wurde und Stände an denen sich die Leute in den Pausen ihr Mittagessen kauften.
Diese Stimmung zog einen sofort in seinen Bann und schon begab man sich mitten in das Getümmel um mehr zu sehen, mehr zu erleben und sich einfach mitreißen zu lassen.
Besonders begeistert haben mich allerdings die Pferde, die mit ihrer besonderen Statur und ihrer Größe sehr beidruckend waren. Auf der 2000m Grasrennbahn konnten sie zeigen was sie zu bieten hatten. Auch bei schattigerem Wetter steht den Teilnehmern eine 1600m Allwettersandbahn zur Verfügung die mit Fluchtlicht beleuchtet wird. Die Zuschauer können alles aus einer überdachte Tribüne aus beobachten und mitverfolgen.
Inmitten dieser großen Anlage befindet sich ein 9-Loch Golfplatz, der ebenso ein Hingucker ist wie die Rennbahn und somit den restlichen Platz ausfüllt.

Die Wetterbedingungen und das hohe Tempo der Pferde haben es meiner Kamera nicht leicht gemacht und somit sind nicht alle Fotos von mir geschossen.
Auffällig an den Rennen war, das die Pferde im Galopp einritten und die Jockeys bis zum Start im Galopp blieben. Jedes Rennen war nach knapp 1 Minute vorbei. So kann man sich also ausrechnen wie schnell diese Pferde laufen. Kaum sieht man die Pferde als Punkte um die Ecke der Bahn biegen, so sind sie schon fast wieder an einem vorbei und haben das Ziel durchquert.
Der Wahnsinn und man bekommt sofort Lust auf mehr. Einmal auf diesen grazilen Tieren über den Rasenplatz galoppieren und den Wind um die Nase spüren. Allerdings stellte sich mir dann die Frage, wie die Jockeys denn überhaupt auf diese Pferde rauf kommen. Die Steigbügel sind extrem kurz, weil sie im Rennen über dem Pferd stehen und nicht sitzen. Der Sattel besteht lediglich aus einem geformten Brett und mehr nicht - ein sehr skurriler Sport.

Nur schade war, das zwischen den Rennen immer 30Minuten Pause waren und man so mehr gewartet hat als das man was sah. Da wir erst später ankamen war nach 3 Rennen wieder alles vorbei und wir machten und aus die Heimkehr. Allerdings werde ich wohl noch einmal zur Rennbahn fahren und neue Eindrücke sammeln *g*
