25 November 2006

Fotoshooting

November '06

Wie so oft schlendere ich mit meiner Kamera so über den Hof und überlege ob ich noch zur hinteren Wiese gehen soll um weitere Fotos zu machen, da kommt mir die Besitzerin meines Pferdes entgegen und fragt ob ich auch Fotos von anderen Tieren machen könnte. Und ob ich auch Menschen oder bewegte Menschen ablichten würde... Ich musste kurz überlegen wieso sie mich sowas fragt, aber versuchen kann man das ja mal. Also sagte ich zu und somit entstand dann ein "Dauerauftrag". Wir trafen uns am Stall um an zwei Tagen ihren Hund und den Pflegehund zu fotografieren, dann gings weiter ins Amphitheater an meiner Straße um ihre Freundin beim Kickboxen, Taekwondo und Mui Tai zu fotografieren. Die steineren Kullisse und das antike Ambiente trug zu der richtigen Atmosphäre bei und ließen die Inspirationen fließen. *smile* Sie zeigte mir Abläufe von Sprüngen, Techniken mit dem Knie und Ellenbogen, die Schlagfertig keit mit den Armen und eine Art Choreografie
Als die Bilder alle ihren Vorstellungen entsprachen gings weiter auf einen Lehrgang nach Oberhausen. Dort kam extra ein Lehrer direkt aus Thailand der natürlich die Kampfkunst vom Kindesalter an gelernt hatte. So gab es für drei der Taekwondo-Leute einen Lehrgang über 2,5Std. unter Beaufsichtigung von dem Tai und seinen zwei Helfern.



Und nun sind wir dabei im Trainingsraum in Datteln das Training vom Kickboxen und Taekwondo richtig in Szene zu setzen. Ich bin keine ausgebildete Fotografin und die Kamera ist nur von meinem Freund ausgeliehen doch für meinen Teil bin ich von ein paar Bildern sehr begeistert. Stichproben bekommt ihr natürlich auch hier wieder von mir. Besonders begeistert hat mich die Sprungkraft von einem Schüler des Taekwondos. Ich weiß nicht wie hoch die Decke ist, aber über 2m sollten das sein und dieser junge Mann schafft es tatsächlich bis unter die Decke zu springen. Natürlich nicht in dem er einfach gestreckt nach oben springt, sondern mit Techniken die normalerweise in die Weite gehen. Und das soll was heißen.
Nach den anfänglichen Verwirrungen arbeiten jetzt alle ganz toll mit und selbst die Schüler bringen neue Ideen mit rein.

Reittunier Bladenhorst


16.09.06

Samstag morgen um 10h klingelt der Wecker und schon fängt die Hektik an. Ich persönlich bin nicht an diesem Tunier gestartet und doch ist man nervös, ob alles klappt und ob das Pferd auch gut drauf ist. Los gings, den Zeitplan im Kopf angespielt, die zu erledigen Sachen abgehackt und ab zum Fahrrad. Nach 20Minuten war ich am Stall, half dort soweit es ging mit und schon waren wir auf dem Tuniergelände. Dort traf ich noch Bekannte aus dem anderen Stall, denen ich dann auch noch Glück wünschte und mit "meinem" Reiter zum Abreitplatz ging. Was heißt ich ging, ich musste fast rennen, so fix war Valentino unterwegs *g*.
Nach der Aufwärmphase und ein paar Probesprüngen waren die zwei auch schon dran. Das war mal ein fixes Tunier, kaum waren wir da, da gings auch schon in den Parcour. Also rannte ich den ganzen Weg außen rum zum Platz, machte meine Kamera scharf und los gings. Leider waren fast alle Sprünge schwer einsehbar und so war das Ausmaß der Fotos etwas enttäuschen, aber Valentino und Sascha waren gut. Valentino meisterte den Parcours sehr souverin. Ok, wir hatten zwar zwei Fehler, aber es war auch nicht leicht: der Untergrund des Rasenplatzes war naß, Valentino hatte keine Stollen und dann waren es noch zwei Sprünge in einer Linkskurve wo Valentino doch links blind ist.
Nach dem Schluß musste ich mich doch wieder beeilen zurück zukommen und zu schauen was Sascha nicht noch von mir bräuchte. Doch irgendwie ritten die zwei nur schön gemütlich Schritt und dann gings zurück auf den Hänger.
Damit er nicht so lange dort stehen musste, fuhren wir auch direkt wieder nach hause.
Ich war eine Erfahrung reicher, Valentino hatte keine Lust mehr und schon waren wir wieder zurück am Stall.