23 Juli 2007

Zwei Mädels on Tour in Holibu

19.Juli.07

*Ich will wieder ins Boot und paddeln* Damit war auch schon das Stichwort gegeben. Terminkalender raus und schon war es Donnerstag morgen 11h. Zwei Mädels, ein Auto und 50Paddelsachen später waren wir schon im Freak Kajaks Shop und kauften Katrins neuen stylisch roten Helm ein. Nun neu eingekleidet und einen Cappuchino intus befanden wir uns auf der Autobahn Richtung Hohenlimburg.


Der erste Blick auf die Strecke verriet sofort, das es relativ leer war. So packten wir wie gewohnt die Paddelsachen aus, zogen uns um und gingen mit voller Motivation zum Bach runter. *Man war ich lang nicht mehr da gewesen und dann mit neuem Boot*
Ziel des Tages war es, sicher runter zu kommen und viel gelernt zu habe. Somit enfiehl die Schonzeit und es ging direkt mit dem Rollen los. Nachdem das erfolgreich klappte stürzten *g* wir uns direkt in die Fluten und fuhren einmal die Strecke ab. Unten mit einem dicken Grinsen angekommen gab es bloß einen Haken. Wie kamen wir nun wieder den ganzen Weg hoch?
So schwangen wir die Boote auf die Schultern, nahmen unsere Paddel in die Hand und los gings.
Die nächste Aufgabe bei mir galt den Kehrwässern und bei Katrin den Wellen und Walzen der Strecke. Mit viel Spaß an der Sache ging es immer wieder runter. Dann kam uns ne Idee.


Retten und Bergen... also ab den Wurfsack in die Hand und der andere musste hochlaufen. Kurzerhand wurde sich in die Fluten geschmissen, wobei das Wasser extrem flach war und man acht auf seine Füsse und Hände geben musste. Gekonnt retteten wir uns gegenseitig und machten allerhand Unsinn, so das wir anfingen währenddessen zu fotografieren.
Genug damit, also wieder alles eingepackt und auf ein Neues. Dort trafen wir dann auf Chris mit seinem Papa und Jörn. Sie zeigten Katrin den Spin während ich die Sonne genoss.
Warum ich nicht mitmachte? Alles zu seiner Zeit *hehe* und davon haben wir ja genug.


So verbrachten wir einen abwechslungsreichen Tag auf unserer Mädelstour und verstärkten unseren Paddelndrang doch gleich mit einem erneuten Besuch am Sonntag den 22.Juli.07.
Diesesmal rückten wir allerdings mit 13Leuten, einigen Booten und einem Grill an. Ob mit Boot oder einfach als Schwimmer ging es einige Male abwärts. Es tummelte sich nur so auf dem Wasser, doch das war man ja am Wochenende gewohnt.

Um 15h auf dem Bach und um 18h vorm Grill.
So verbrachten wir einen langen Tag an unserer bekannten Strecke in Holibu.

10 Juli 2007

CHIO Aachen 2007

07.Juli.07



















Es gibt immer ein erstes Mal, sagt man. So war es bei mir diesen Samstag das CHIO in Aachen *freu*. Bekannte Reiter, Toppferde, schönes Gelände und eine riesige Shoppinginsel. Was will man mehr? Also zuerst mit dem Moped über die Autobahn gedüst, dann in Kamen ab ins Auto und los gings in einer lustigen Vierertruppe Richtung Aachen.

Vor Ort ging es vom Parkplatz mit einem Shuttle Bus direkt vor den Eingang des Geländes. Schon von weitem begrüßte einen die Atmosphäre der vielen Pferdenarren und kaum 10m hinter dem Schalter standen wir bereits vor Ludger Beerbaum und anderen Topreitern am Abreiteplatz.
Kurze Zeit später ging es weiter durch die Menschenmengen zu den Dressurvierecken wo bereits die Vorbereitungen für den nächsten Starter im vollen Gange waren. Mit Knopf im Ohr, Ansagen des Trainers und voller Konzentration des Pferdes ritt er nochmal ein paar Lektionen um im Turnier keine Fehler zu machen.


Zwischen den Vierecken und dem Abreiteplatz mit Geländesprüngen kam man direkt an einigen Essständen vorbei. Naja... so ganz ungesehen waren die natürlich nicht bei uns und so gab es doch gleich eine Pommes rot-weiß auf die Hand. Die erste Stärkung überstanden, stürzten wir uns voller Motivation in die Shoppingmile. Die Augen wurden größer und größer, ebenso war das Glitzern in den Augen der Mädels kaum zu übersehen. Hier eine schöne Turnierbluse, dort eine klasse Polo-Schabrake und dann diese Fellhalfter oder einfach ein schlichtes Stirnband mit Strass. Überall nur schöne Sachen und das kribeln in den Fingern war kaum zu ertragen. Waren wir nicht gerade noch zu viert? Ups... wir hatten den Mann in der Runde verloren und so wurde der Shoppingwahn doch in die Grenzen gewiesen.


Mit so vielen neuen Eindrücken ging es direkt zur Geländestrecke wo bis zum Mittag die Reiter ihren Parcours durchritten. Leider waren wir für diesen Punkt im Programm zu spät, was uns nicht davon abhielt einfach die Gespänne im Gelände zu beobachten.
Meist kennt man nur die Kutschen auf den Straßen oder die Hochzeitskutschen in weiß, doch hier ging es um sportliche Vierspänner die die komplexesten Lektionen in den einzelnen Stationen durchfuhren und dabei noch eine gute Zeit vorlegten. Dabei gab es sowohl enge Wendungen, wie komplizierte Fahrfolgen oder auch spektakuläre Wasserhindernisse mit viel Unterhaltungsfaktor.
Zwischen den Lektionen wurde der Eiswagen dankend angenommen und so liefen wir schlemmend an den Geländesprüngen der Reiter vorbei und begaben uns nach mehreren gelaufenen Kilometern wieder Richtung Ausgang.
Obwohl wir die eigentliche Prüfung am Vormittag verpasst hatten, war es doch eine schöne Erfahrung und im nächsten Jahr gehts einfach früher los.

Einfach eine sehr schöne Veranstaltung mit vielen Eindrücken und einen großen Unterhaltungswert.