29 Mai 2007

Pfingstfahrt zum WSV Rheine an der Ems

25.-28.Mai.2007

Schon der Freitagmorgen begann super mit meinem Geburtstag und vielen Glückwünschen. So konnte der Tag ja nur noch besser werden. Nach 2 Std. in der Uni ging es direkt wieder nachhause zum Packen der restlichen Sachen. Um 18h trafen auch unsere Mitfahrer im zweiten Auto ein. Nach einer kleinen Stärkung beim Mittagessen ging es dann los.
So ging es mit dem Sprinter, dem zweiten Auto und den zwei Wohnwagen ab auf die Autobahn direkt in den ersten stockenden Verkehr *oh nein* Langes Wochenende, man will nur in den Urlaub und schon steht man. Die ersten Strapazen gut überstanden, ging es dann wieder im gewohnten Tempo von 90km/h weiter.
Kurze Zeit später, ohne jegliches Verfahren, kamen wir sicher und voller Vorfreude am WSV Rheine an. Dort wurden wir direkt von den anderen Mitpaddlern begrüßt und stellten anschließend unseren Wohnwagen und die zwei Zelte am geeigneten Platz auf.

Der erste Abend war mal so richtig lustig: zuerst schön nen Krefelder in der Runde getrunken, Schutz unterm Tab gesucht und dann noch nach alter Tradition unterm Sternenhimmel auf der Doppelluftmatratze mitten auf der Wiese gelegen und bis in die Morgenstunden gequatscht. Naja... so viel zur Theorie: in der Praxis befand ich mich unter einem Baum und am Himmel gab es so gerade mal 2 Sterne und um 4h fing es dann ganz langsam aber ansteigend an zu regnen. Also die Sachen zusammengepackt und ab ins trockene, warme Zelt.



Am Samstagmorgen begann der Tag dann mit einem gemeinschaftlichen und gemütlichen Frühstück. Kaum waren alle versorgt und es schlug 10h, da hieß es, ab zu den Autos und los nach Greven. Auf dem Weg setzten wir noch ein Pendelauto am Ausstieg in Emsdetten ab. In Greven begann dann das große Abpacken der Boote und einsetzen in die Ems. Nun ging es in einer langen Paddeltour bis nach Emsdetten. Das Wetter hielt zwar keine Sonne für uns bereit und warm war es auch nicht gerade, doch das störte unsere Stimmung keineswegs. Es wurde über Gott und die Welt diskutiert und gelacht. So kamen wir nach ein paar Stunden und 27km alle nach und nach in Emsdetten an. Auf dem Gelände der Emsdettener Kanuten verriegelten wir unsere Boote für die nächste Paddeltour am nächsten Morgen. So brauchten wir die Boote kein zweites Mal aufladen und es ging mit den Autos zurück zum Platz.
Nach dieser langen Tour plagte alle der pure Hunger, so dass wir uns entschlossen nach einem schnellen Einkauf Kartoffelpüree mit Würstchen und Quark zu machen. Abends ging es dann noch in einer netten Runde weiter bis alle vor Müdigkeit ins Bett fielen.

Der Sonntagmorgen starte allerdings um 8:45h sehr sportlich mit einer Joggingtour durch ganz Rheine. Marlene und ich liefen einmal bis zur Altstadt von Rheine, dann zeigte ich ihm während unseres Laufes die gesamte Innenstadt wobei leider alle Geschäfte verschlossen waren und führte sie dann wieder zurück zum Zeltplatz. Dort kamen wir dann nach geschlagenen 35Minuten und einem kleinen Sprint am Ende an und setzten uns glücklich an den Frühstückstisch. Nun wurde sich erstmal mit einem leckeren Frühstück mit frischem Brot gestärkt. Um Punkt 10h brach dann die gesamte Gruppe wieder Richtung Emsdetten auf. Dort angekommen gab es dann ein kleines Gedrängel mit den Rennbootfahrern, die zeitgleich ihr Training absolvierten und dann startete die zweite gemütliche Tour von 18km.

Kaum waren wir von Emsdetten losgepaddelt, da begegneten wir auch schon den erste Kanadierfahrern. Touristen auf Tuchfühlung mit dem kühlen Nass.
Nicht der schönste Tag zum Paddeln, aber gut. Sie hatten genug Bier und gute Stimmung dabei, da konnte ja nichts schief gehen. Kaum waren wir an den ersten Kanadiern vorbei, da trafen wir auch schon auf die nächsten. Nach 7km gab es dann einen Stopp in der Kneipe an der Emsfähre. Nach einem leckeren KiBa und einer Kenterung einer der Touristenkanadier ging es dann weiter Richtung Heimat. Auf dem letzten Stück schwand dann so langsam die Kraft und Lust, weil es dem Gefühl einer Kanalfahrt gleich kam. Doch in Rheine angekommen und die Boote in Sicherheit gebracht, war die Stimmung wieder oben und es wurde zusammen gekocht. Um den Sonntag noch zu vervollständigen begaben wir uns in einer großen Gruppe zur Altstadt von Rheine. Dort saßen wir alle gelassen in einem Eiscafe und ließen es uns schmecken. Interessanterweise gab es auf der Eiskarte Gerichte wie Spaghettis, Koteletts und Cannellonis. So war die Neugierde auf diese Darbietung geweckt und teilweise zur Kostprobe bestellt worden.

Der Abreisetag Montag begann um 9:00h mit einer erneuten Joggingtour von 25Minuten und dem gewohnten Frühstück vor dem Aufbruch. An diesem Tag starten wir von unserem Zeltplatz des WSV Rheine und fuhren auf einer Strecke von 13km bis nach Salzbergen. Direkt nach 2km kamen wir zu einer Schleuse, die von Hand bedient werden wollte. So begab sich Arne auf die Mission uns von dem einen Teil der Ems zu dem niedriger gelegenen Teil zu schleusen. Kaum war die erste Schleuse erfolgreich mit einem dreifachen Ahoi abgeschlossen, so ging es doch nach einem weiteren Kilometer zu der zweiten Schleuse. Nun nahmen sich Kai und Ingo der Aufgabe an und schleusten uns sicher hindurch. Einen kleinen Beitrag steuerte dann Marlene hinzu, die unbedingt sehen wollte wie so eine Schleuse funktioniert und kurzerhand den beiden Männern beim Hochkurbeln der Tore half.

Nun hieß es wieder für alle Beteiligten einsteigen und weiter gings. Auf der Tour gab es eine kleinere Stromschnelle die neuen Unterhaltungsstoff brachte und nach kurzer Zeit war auch schon das Ziel in Sicht und somit der Urlaub offiziell beendet. Zum Schluss ging es noch einmal zurück zum Zeltplatz um die restlichen Sachen zu verstauen und die Zelte komplett abzubauen. Nun wurde ein letztes Mal zusammen gegessen, wobei es die Nudeln vom Vortag als Bratnudeln gab, die mit leckerem Pesto abgeschmeckt wurden.

Somit ging auch dieser Kurzurlaub mit vielen Erinnerungen zu Ende.

21 Mai 2007

Paddeltour auf der Lippe

20.Mai.07

Von Ahsen bis nach Halterin in 14km.

Nachdem am Samstag die vorgesehene Paddeltour ins Wasser fiehl, weil wir keine Strecke fanden und nicht wussten wie wir das alles managen sollten, doch am Sonntag ging es dann direkt nach der Arbeit um 12:45h los zum Fluß. Zuerst musste zwar geregelt werden wie wir wo hinfahren und wann wir wie umsetzten doch dann klappte alles prima.
Wir fuhren mit dem Auto und ich mit dem Motorrad nach Ahsen, luden dort alles ab und paddelten los.

Auf der Tour sahen wir Pferde und Kühe auf den Weiden am Flussufer. Dann retteten Marlene und Felix insgesamt drei Maikäfer. Ich hatte zeitweise eine Libelle als Beifahrer und genoss mit meinem neuen Hütchen die Sonne.
Dafür das ich schon lange nicht mehr Boot sass und Marlene und ich nicht die besten Fahrer sind, waren wir doch recht flink am Ende und es war gar nicht so anstrengend wie gedacht.


Nach 2,5Std. waren wir dann in Ahsen und riefen meinen Vater an. Mein Vater war bereits in Ahsen und auf dem Weg nach Haltern um uns dort wieder einzusammeln, die Boote zu laden und mit uns zur Einsatzstelle zu fahren wo wir dann wieder in das Auto und auf das Motorrad umstiegen und nach hause fuhren.

Nach 3 Std. im Boot waren wir zwar müde aber glücklich und ein wenig brauner als zuvor *g*

19 Mai 2007

Snow Kajak WM 2007 in Holland

31.März.07

Ein erlebnisreicher Tag mit einer langen Fahrt und keinem Gewinn des Weltmeistertitels.

Bereits um 5h begann dieser Samstagmorgen mit Taschepacken, duschen und Planung der Zugfahrt nach Gelsenkirchen. Dort stiegen wir (mein Bruder, ein Freund und ich) dann in zwei weitere Autos um und dann ging es pünktlich um 6:30h los Richtung Holland.

Dort angekommen mussten wir erstmal herausfinden wie die Strecke aussieht und wie man dort hinein kommt. Vorallem wie wir Besucher da hineinkonnten um das Spektakel ebenfalls von nahem mitzuerleben. Nach einigen Verständigkeitsproblemen bekamen wir dann alles soweit hin. Wir suchten uns einen Platz an der Fensterscheibe direkt vor der Piste und sicherten uns somit die beste Sicht.
Die Jungs zogen sich schließlich um und trainierten ein paar mal die dort aufgebaute Piste mit den geliehenen Booten und kamen doch erstaunlich schnell damit zurecht.
Nach dem Training gab es dann eine gewisse Pause und dann ging es an den richtigen Start.
Unser erster Fahrer wurde leider nur vierter und durfte somit nicht weiter. Die Qualifikationsrunden wurden immer zu viert gestartet, sofern die Gruppen voll waren und dann durften nur die ersten zwei Fahrer weiter, die das Eisbad am Ende erreichten.
Ja, richtig, das Eisbad. Da wurde mir jedesmal eiskalt als ich nur sah wie die Fahrer dahineinschlitterten. Vorallem die, die kenterten kamen mit kleinen Eisschollen in den Haaren wieder raus und sahen eher weniger glücklich aus. Unsere drei Jungs allerdings, absolvierten dieses letzte Hindernis jedesmal mit pravour.

Mit einer Verzögerung von 1,5Std. unser nächsten zwei Starter kamen diese auch beide als dritte ins Ziel und waren somit um einen Platz aus der Wertung. Damit war die ganze Hoffnung auf den Weltmeistertitel im SnowKajaking leider für 2007 hinfort, doch das hinderte uns nicht es direkt fürs nächste Jahr anzudenken.

Eigentlich war mir das ja zu gefährlich und ich war froh das die Jungs dort mitmachten, doch während dieser WM juckte es mir doch in den Fingern und ich wäre am liebsten reingestiefelt, hätte ein Boot geschnappt und wäre auch mal runtergefahren. Das sah nach so viel Spass aus.



Für gute Fotos, zumindest war das unser Ziel zu beginn, gingen Tim und ich dann nach oben zur Hütte die auf halber Höhe der Piste war und teilten aus auf dem Streckenabschnitt auf. Leider hatte ich Lederschuhe an, die zwar keinen Absatz hatten aber nicht gerade die Wärmeisolierung hatten die man auf Eis bräuchte, und Tim hatte ebenfalls nach den 1,5Std. warten tierische Eisfüsse. So begaben wir uns streckenweise in die Hütte zum Aufwärmen und tranken einen heißen Kakao. Allerdings mussten wir ja alle paar Minuten wieder rausschauen und gucken das unser Jungs nicht gerade an uns vorbeifuhren während wir gemütlich in der Hütte sassen.
So war da oben nix mit Ruhe oder Relaxen angesagt. Es machte trotzdem Spass, weil wir den DJ direkt bei uns hatten und die Boxen unseren Abschnitt gut behallten.
Als dann der letzte vorbei war und wir die eher bittere Ausbeute von Fotos hatten, ging es wieder gemeinsam nach unten.
Dann entschlossen wir uns doch nach mächtigem Hungergefühl einen Abstecher nach McDonalds zu machen. So fuhren 4 der 6 Leute mit einem Auto nach McDonalds wo wir uns bereits nach wenigen Minuten in den Mittelpunkt der Kundschaft verfrachtet hatten.

Aber was verlangt man von Paddlern? Langeweile kommt so nie auf und der Spass ist garantiert *smile*

Nach einer guten Stärkung ging es dann zurück und wir sahen uns noch das Finale an. Direkt danach ging es dann jedoch wieder über McDonalds nach hause und der Tag war somit gut ausgefüllt. Ein Tag mit vielen Erlebnissen und vielen Eindrücken.

Und nächstes Jahr holen wir uns den Weltmeistertitel. Das steht schonmal fest.